Rechtsstreit

Flexstrom muss auf Werbebanner Quellenangabe machen (Upd.)

Flexstrom muss auf einem Werbebanner, der den Stromanbieter als "Testsieger" bezeichnet, deutlich machen, wo das Testergebnis zu finden ist. Die Firma hat ihren Standort direkt neben Stiftung Warentest, die den genannten Test aber nicht durchführte.

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Berlin (red) - Die Flexstrom AG nannte in ihrem Werbebanner weder Fundstelle noch Durchführenden des Tests, was der Verbraucherzentrale Bundesverband als irreführend ansah. Flexstrom sitzt in Berlin direkt neben Stiftung Warentest, die den Test aber nicht durchführte. Nachdem die Klage in erster Instanz abgewiesen worden war, wurde nach der Berufung des Klägers entschieden, auf dem Banner müsse die Fundstelle des Tests deutlich erkennbar öffentlich gemacht werden. Der Durchführende und das Datum des Tests müssen dagegen nicht genannt werden (Az. 5 U 30/09).

Kein Sieger bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest distanziert sich ausdrücklich vom Testergebnis und betont, das Angebot von Flexstrom kritisch zu sehen. Ein Jahr im Voraus zu bezahlen sei riskant.