Hoher Zulauf

FlexStrom meldet Rekordumsatz fürs erste Halbjahr 2007

Die mittelständische FlexStrom GmbH meldet für die erste Jahreshälfte 2007 einen Rekordumsatz: 28,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 6,6 Millionen Euro). Wichtigster Faktor für den Anstieg sei die größer werdende Wechselbereitschaft der Stromkunden gewesen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Unsere guten Zahlen verdanken wir dem stärkeren Umwelt- und Preisbewusstsein der Bevölkerung", sagte FlexStrom-Geschäftsführer Robert Mundt. Die Kunden interessierten sich vor allem für innovative Angebote und konzernunabhängige Lieferanten. "Dadurch kommt der Wettbewerb auf dem Strommarkt endlich in Gang", so Mundt.

FlexStrom hat seine Kundenzahl im ersten Halbjahr den Angaben zufolge um 43,2 Prozent auf knapp 145 000 gesteigert. Einen besonders hohen Zulauf verzeichnete das Unternehmen in Großstädten und in Bundesländern mit überdurchschnittlich hohen Strompreisen wie zum Beispiel in Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. Die Erweiterung des Produktportfolios um Ökostrom aus 100 Prozent regenerativen Energiequellen habe den positiven Trend noch verstärkt.

Die Kritik an den großen Stromkonzernen nutzt also den unabhängigen Stromanbietern. Geschäftsführer Robert Mundt sieht die Zahlen aber auch als Bestätigung des FlexStrom-Konzepts. FlexStrom betreibt keine eigenen Atom- oder Kohlekraftwerke, sondern agiert im Auftrag seiner Kunden als Stromeinkäufer – zum bestmöglichen Preis am Markt. "Bei den Konzernen und Stadtwerken sind wir nicht so beliebt, aber die Kunden wissen unseren Einsatz für günstige Preise zu schätzen", so die Einschätzung Mundts.

Größter Kostenfaktor sind nach Angaben des Unternehmens mit 35,2 Prozent nach wie vor die Netzentgelte, die FlexStrom an die einstigen Monopolisten abführen muss. Dennoch blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft: 2008 will FlexStrom erstmals schwarze Zahlen schreiben. Wenn die bestehende Entwicklung anhält, könnte der Break-Even auch schon im laufenden Geschäftsjahr erreicht werden, hofft man in Berlin.