Tödliche Gefahren aufzeigen

Flashmobs gegen Atomenergie

Mit sogenannten Flashmob-Aktionen haben am Samstag mehrere Hundert Menschen bundesweit gegen Atomenergie protestiert. Bundesweit legten sich Teilnehmer an den Protestaktionen auf öffentlichen Plätzen wie tot auf den Boden. Ziel war es, vor den tödlichen Risiken der Atomkraft zu warnen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg/Eutin (ddp-nrd/red) - Im Norden fanden Aktionen unter anderem in Hamburg, Eutin und Hannover statt. Wie Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt" auf ddp-Anfrage sagte, kamen in Hamburg am Samstagmittag rund 40 Kernkraftgegner zusammen. Bundesweit hätten mehrere Hundert Menschen an den Aktionen teilgenommen

"Wir wollen mit den Aktionen auf die Gefahr hinweisen, die von den 17 Atomkraftwerken ausgeht", erklärte Stay. "Die große Katastrophe kann jeden Tag in jedem dieser Reaktoren passieren." Zu der Aktion hatten sich die Atomgegner spontan per Internet und SMS verabredet.