Fischer mischt sich ein

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"Ein Konflikt macht nur Sinn, wenn man ihn gewinnen kann. Und zwar so gewinnen, dass man die nächsten Wahlen nicht verliert und dann das Gegenteil von mehrheitsfähig wird, was man eigentlich will". Mit diesen Worten in der Samstagsausgabe der "Berliner Zeitung" warnte Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) davor, den Atomausstieg zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Konflikt mit der Industrie lösen zu wollen. Er rate deshalb dringend dazu, auf den Konsens zu setzten, um auf Dauer eine atomenergiefreie Zukunft zu bekommen. Konsens heiße ja nicht «Eiapopeia», sondern es werde harte Verhandlungen geben, stellte Fischer klar.