Zwischenfall

Feuerwehreinsatz am AKW Brunsbüttel wegen Rauchentwicklung

Nur einen Tag nach dem Schwelbrand im momentan abgeschalteten Kernkraftwerk Krümmel hat es auch im derzeit ebenfalls stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel einen Zwischenfall gegeben. Laut Vattenfall musste die Werksfeuerwehr am Dienstagmorgen zu einem kurzen Einsatz ausrücken.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp/sm) - Laut Vattenfall war an einem Gerüstzelt ein Halogenscheinwerfer umgestürzt und hatte dabei zwei Holzbretter des Gerüsts erhitzt, so dass Rauch entstand. Ein Mitarbeiter der Kraftwerkswache hatte dem Unternehmen zufolge den Rauch bemerkt und Alarm ausgelöst. Die Werksfeuerwehr habe nach wenigen Minuten Entwarnung geben können. Nach dem ersten Eindruck seien nur die beiden Holzbretter und die Zeltplane beschädigt worden.

Am Montagmorgen war es am Filter einer Lüftungsanlage im Reaktorgebäude des Kernkraftwerks Brunsbüttel zu einem Schwelbrand gekommen. Der Brand wurde durch die Werksfeuerwehr gelöscht. Die Brandursache wird weiter untersucht. Der Schwelbrand war im Messraum des Abluftkamins an einer Filtermatte der Zuluftanlage entstanden. Der Brand wurde gegen 8.00 Uhr festgestellt. Laut Vattenfall wurde bei dem Brand niemand verletzt, auch seien keine radioaktiven Stoffe freigesetzt worden.