Jubiläum

Festakt: DBU feierte 15. Geburtstag

Mit einem Festakt wurde gestern Abend in Berlin das 15-jährige Bestehen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefeiert. Unter den Festrednern waren auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel und der ehemalige DBU-Kuratoriumsvorsitzende Hans Tietmeyer.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - In seiner Rede würdigte der Bundesumweltminister die bisherige Arbeit der Stiftung, die nach dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG im Frühjahr 1991 gegründet wurde. Nach Angaben der DBU wurden seitdem 6.200 Modellprojekte in der Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz mit knapp 1,2 Milliarden Euro gefördert.

Gabriel wies unter anderem auf die Kernkompetenz Deutschlands bei der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren. Diese müssten in vorhandene Produktions- und Dienstleistungsstrukturen integriert werden, um damit wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Erfolg zu produzieren und in die Entwicklungs- und Schwellenländer zu exportieren. Wirtschaftlichen Erfolg könne jedenfalls auf Dauer nur sichern, wer erkenne, dass das Bewahren der biologischen Vielfalt und des Klimas die Voraussetzung sei, so der Bundesminister.

In einer Podiumsdiskussion plädierten Dr. Patrick Adenauer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU), Prof. Hans-Joachim Koch als Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), die Managerin der Gelsenwasser AG, Gunda Röstel, Prof. Klaus Töpfer als ehemaliger Direktor der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) und Dr. Angelika Zahrnt, Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) für eine stärkere internationale Ausrichtung der DBU-Förderungen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem mehrere Projekte vorgestellt, die mit DBU-Förderungen entstanden.

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