Südwest 3

Fernsehtipp: Die Schönauer Stromrebellen

In der kleinen Schwarzwaldgemeinde Schönau wollten viele Bürger vor 20 Jahren nicht mehr abwarten, bis Politiker oder Energieversorger etwas gegen die Gefahren der Atomkraft tun. Die Geschichte der "Schönauer Stromrebellen" zeigt der Fernsehsender Südwest 3 heute um 20.15 Uhr.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Schönau (red) - Heute um 20.15 Uhr sendet Südwest 3 in seiner "Ländersache" einen Bericht über die Schönauer Stromrebellen. Die Elterninitiative wollte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beweisen, dass eine Energiezukunkunft ohne Atomkraft möglich ist.

Nach der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 in Tschernobyl wollten viele Bürger der kleinen Schwarzwaldgemeinde Schönau (2500 Einwohner) nicht mehr abwarten, bis Politiker, Energieversorger und Industrie etwas gegen die Gefahren der Atomenergienutzung und gegen die drohenden Klimaveränderungen tun würden. Deshalb beschlossen sie, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen: Sie schlossen sich in der Bürgerinitiative "Eltern für atomfreie Zukunft" (EfaZ) zusammen und übernahmen 1997 das lokale Stromnetz. Von der Bürgerinitiative zum Elektrizitätsunternehmen - diese einmalige Geschichte erzählt der Beitrag, den Südwest 3 heute um 20.15 Uhr zeigt.