Populismus

FDP bringt Strompreisrückerstattung ins Gespräch

Die gestiegenen Strompreise werden auch den Bundestag beschäftigen, wie der Vorsitzende des Verbraucherausschusses im Bundestag der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) sagte. Der Hintergrund ist eine am Dienstag vorgelegte Studie zur Entwicklung der Strompreise in Deutschland.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (ddp/red) - Der FDP-Abgeordnete Hans-Michael Goldmann sagte dem Blatt, die von den Grünen vorgelegte Studie über Strompreise, wonach die Stromkonzerne eine Milliarde Euro von den Verbrauchern zu viel kassiert haben, werde Thema in der nächsten Sitzung des Verbraucheraussschusses im September werden.

"Wenn die Energieversorgungsunternehmen etwas gemacht haben, was nicht in Ordnung ist, und dazu Monopolstrukturen genutzt haben, muss es eine Rückerstattung an die Bürger geben", sagte Goldmann.

Goldmann hielt den Unternehmen "mangelnde Transparenz in der Preisgestaltung" der Strompreise vor und setzte sich dafür ein, "den Anbieterwechsel für Kunden zu erleichtern", um so für mehr Wettbewerb zu sorgen. "Von einem harten Wettbewerb kann auf dem Strommarkt keine Rede sein", erklärte Goldmann.