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EnergiekostenAngesichts der steigenden Temperaturen plädieren Energieberater dafür, ein Auge auf die Anordnung von Haushaltsgeräten zu haben. Wenn zum Beispiel Herd und Kühlschrank nebeneinander stünden und der Backofen häufig zum Einsatz komme, stiegen die Stromkosten deutlich. Gleiches gelte für den Geschirrspüler.
Birkenfeld/Erfurt (dapd/red) - "Durch die Wärmeausstrahlung des Ofens muss der Kühlschrank mehr Energie aufwenden, um die Kühlleistung stabil zu halten", sagt Kerstin Adam-Schmidtke, stellvertretende Landesvorsitzende Baden-Württemberg beim Bund Deutscher Innenarchitekten. Das schlage sich in den Energiekosten nieder.
Auch neben der Heizung oder dem Geschirrspüler sollte der Kühlschrank möglichst nicht stehen, sagt Ramona Ballod von der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Thüringen. "Direkte Sonneneinstrahlung auf das Gerät erhöht ebenfalls seinen Energieaufwand". Im Sommer sollte man deshalb in der Küche für Schatten sorgen.
Energie spare man außerdem, wenn die Lüftungsschlitze des Kühlgerätes frei bleiben. Denn sie sorgten dafür, dass die Abwärme ablüften könne. "Viele Leute bauen ihren Kühlschrank in Eigenregie ein und vergessen dabei, die Rückwand freizulassen", sagt die Verbraucherschützerin. Das verursache unnötige Mehrkosten. Selbst kleine Geräte wie Kaffeemaschine oder Mikrowelle, die auf dem Kühlschrank stehen, erhöhten den Energieverbrauch des Kühlgerätes. "Eine dämmende Unterlage aus Kork verhindert diesen Mehrverbrauch", sagt Ballod.
Weitere Tipps der Energieberaterin: Kühlschranktüren nur kurz geöffnet lassen, heiße Speisen vor der Einlagerung abkühlen lassen, Temperatur nicht zu niedrig einstellen und Kühlschrank regelmäßig abtauen.
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