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ZusatzverbrauchWer seine Fahrräder ungünstig am Auto montiert, verbraucht rund zweieinhalb Liter zusätzlichen Kraftstoff. Ein ADAC-Check hat ergeben, dass ein Fahrradträger auf dem Dach mit zwei Rädern über 41 Prozent Mehrverbrauch verursacht. Montiert man die Räder hinten, fällt der zusätzliche Spritverbrauch nicht so sehr ins Gewicht.
Fahrräder auf dem Autodach sorgen für hohen Spritverbrauch.
(Foto / Abb.: Hermera)
München (red) - Sind die Fahrräder auf der Anhängerkupplung montiert, sind es nur 18 Prozent mehr Sprit als ganz ohne Beladung. Aufgrund der derzeit hohen Spritpreise kann ein Transport auf dem Dach zum 50 Kilometer entfernten Radausflug schnell über vier Euro mehr kosten als ohne Aufbauten, so der Automobilclub.
Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h steigt der Verbrauch um 2,43 Liter pro 100 Kilometer, wenn zwei Räder auf dem Dach "mitfahren". Werden die zwei Drahtesel auf einem Anhängerkupplungs-Heckträger mitgenommen, liegt der Mehrverbrauch laut ADAC-Berechnung bei 1,06 Liter pro 100 Kilometer - also mehr als die Hälfte weniger. Getestet hat der ADAC mit einem Opel Zafira (B) Diesel. Bei Benzinern fällt der Mehrverbrauch sogar noch höher aus.
Der ADAC rät, Dachträger nur zu montieren, wenn sie auch für einen Transport gebraucht werden. Denn allein durch sie steigt der Verbrauch um bis zu fünf Prozent. Wer über einen entsprechend großen Stauraum verfügt, kann das Fahrrad auch im Innenraum unterbringen und spart damit Kraftstoff.
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Wer mit einer Dachbox unterwegs ist und Annehmlichkeiten wie eine Sitzheizung oder heizbare Scheiben schätzt, zahlt beim Tanken deutlich drauf. Mit mehr als zweieinhalb Litern zusätzlichen Kraftstoff pro 100 Kilometer müssen Autofahrer dann insgesamt rechnen. Der ADAC gibt Tipps, wie man dennoch Sprit sparen kann.
Wählen Autofahrer einen Wagen mit Verbrennungsmotor, können sie mit einem Dieselantrieb am ehesten Kosten sparen. Benziner seien im Vergleich mit Autos mit Diesel- oder Gasantrieb hingegen bereits ab einer Fahrleistung von 10.000 Kilometern am teuersten, teilte der ADAC am Mittwoch in München mit.
Das Bundeskabinett hat dem umstrittenen Ökolabel für Autos zugestimmt. Neuwagen müssen in Deutschland ab Dezember mit dem Label für den Spritverbrauch gekennzeichnet werden. Wie schon bei Kühlschränken üblich bekommen die Autos rote, gelbe oder grüne Schilder.
Bremsen von E-Bikes halten häufig den an sie gestellten Anforderungen nicht stand. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung durch die Stiftung Warentest und den ADAC hervor. Bei Unfällen auf einem Elektro-Rad mit Anfahrhilfe seien Regeln zur Haftung außerdem noch nicht eindeutig festgelegt.
Künftig müssen Hinweise beim Neuwagenkauf zusätzlich zu den Angaben zum Spritverbrauch und zum CO2-Ausstoß auch Angaben zum Stromverbrauch enthalten. An der Richtlinie selbst hatte sich Kritik entzündet. Es wird befürchtet, dass Spritfresser einen Persilschein erhalten.Strompreise vergleichen
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