Terminhinweis

Fachveranstaltung: Einsatzmöglichkeiten von Geothermie für Strom- und Wärmeerzeugung

Die aktuellen Entwicklungen der geothermischen Nutzung stehen im Mittelpunkt einer Fachveranstaltung, die am 17. September in Essen stattfindet. Dabei konzentriert sich die Veranstaltung auf innovative Technologien und Möglichkeiten für die Versorgung von Einzelgebäuden mit Wärmeenergie und Klimakälte sowie die Erschließung von Siedlungsgebieten.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Geothermie (Erdwärme) kann in einigen Bereichen bereits mit herkömmlichen Technologien konkurrieren. In Deutschland sind es bisher etwa 500 Megawatt, die geothermisch zur Wärmeversorgung oder Klimatisierung von Gebäuden eingesetzt werden. Erfahrungen mit innovativen geothermischen Heizzentralen gibt es z. B. in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern oder in Erding und Straubing in Bayern. Dort werden Wohneinheiten mit Wärme aus tiefen Gesteinsschichten versorgt.

Die aktuellen Entwicklungen der geothermischen Nutzung stehen im Mittelpunkt einer Fachveranstaltung, die am 17. September in Essen stattfindet. Dabei konzentriert sich die Veranstaltung auf innovative Technologien und Möglichkeiten für die Versorgung von Einzelgebäuden mit Wärmeenergie und Klimakälte sowie die Erschließung von Siedlungsgebieten mit geothermischer Energie. Spezielle Anwendungen wie die Kälte- und Wärmespeicherung, die Beheizung und Enteisung von Verkehrsflächen oder die energetische Nutzung von Gruben und Tunneln sind mit eigenen Beiträgen vertreten. Ein weiterer Vortrag widmet sich der behördlichen Genehmigungspraxis. In 2002 soll in Deutschland auch mit ersten Projekten zur Erzeugung geothermischen Stroms begonnen werden. Der Abschlussvortrag stellt die Technologien und Perspektiven vor.

Die Veranstaltung wendet sich an Planer, Architekten, Bauträger, Fachingenieure, Entscheidungsträger in Kommunen, Verwaltungen und Energieversorgungsunternehmen, Heizungs- und Installationshandwerk, Mitarbeiter in Verbänden und Behörden.

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