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Fachmesse Interpellets 2007 informiert über Holzpellets

70.000 Pelletheizungen sind derzeit in deutschen Haushalten in Betrieb, die Förderung des BAFA für das Heizen mit Holz wurde kürzlich erhöht. Neuerungen und Trends aus der Pelletstechnik präsentiert die Holzpellet-Messe Interpeletts 2007, die nächste Woche in Stuttgart stattfindet.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Pforzheim (red) - Die Zahl der Produktionsstätten für Pellets ist in den vergangenen drei Jahren deutlich ausgebaut worden: Im Jahr 2005 produzierten 28 Pellets¬werke rund 290.000 Tonnen Holzpellets, ein Jahr später gab es schon 32 Firmen an 35 Standorten. 2007 werden in Deutschland produzierte Holzpellets erstmals die Einmillionen-Tonnen-Grenze überschreiten. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich das Angebot an Holzpellets vervierfacht, informiert die Solar Promotion GmbH.

Deutlich über 70.000 Pelletsfeuerungen sind laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zurzeit in deutschen Haushalten in Betrieb. Diese Anlagen verbrennen jährlich jeweils im Durchschnitt zwischen fünf und sechs Tonnen: In der Summe müssen über 350.000 Tonnen Holzpellets zur Verfügung stehen. Es ist demnach noch ein enormes Potenzial für Pelletsheizungen vorhanden. Da schon heute mehr als doppelt so viele Pellets produziert wie verbraucht werden, exportieren einige Werke Teile ihrer Produktion ins europäische Ausland, wie z.B. nach Schweden, Italien und Frankreich. So entsteht ein grenzüberschreitender, zunehmend globaler Handel mit Holzpellets.

Trotz zunächst gesunkener Nachfrage nach Pelletsheizungen am Anfang dieses Jahres stehen die Vorzeichen für ein weiteres Wachstum gut: Die Förderung des BAFA wurde kürzlich auf 36 Euro pro Kilowatt erhöht, mindestens jedoch 1.500 Euro. Damit sind Holzpellets eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Fachmesse Interpellets 2007 präsentiert gesamte Wertschöpfungskette rund um Holzpellets. Die Veranstaltung findet vom 10 bis 12 Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro (Fachbesuchertage) beziehungsweise 8 Euro (Publikumstag).

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