501 Milliarden Kilowattstunden

Extreme Witterung lässt Stromverbrauch 2003 steigen

Durch die kühle Witterung zu Jahresbeginn und den heißen Sommer ist der Stromverbrauch in Deutschland im vergangenen Jahr um etwa 1,5 Prozent auf 501 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Die schwache Konjunktur hatte im Gegensatz dazu eher verbrauchsdämpfend gewirkt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Stromverbrauch in Deutschland aus dem Netz der allgemeinen Versorgung stieg 2003 um etwa 1,5 Prozent auf 501 (2002: 493) Milliarden Kilowattstunden Strom, meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach ersten Erhebungen.

Das leichte Plus wurde vor allem durch die Witterung verursacht: Der Stromverbrauch war - wie bereits gemeldet - wegen der kühlen Witterung zu Jahresbeginn im ersten Quartal 2003 um knapp vier Prozent gestiegen. Der stärkere Einsatz von Kühl- und Klimatechnik hat während des heißen Sommers im dritten Quartal einen Verbrauchszuwachs von fast zwei Prozent bewirkt. Eher verbrauchsdämpfend, so VDEW, wirkte 2003 hingegen die schwache Konjunktur.

Gründe für die - bei der Betrachtung längerer Zeiträume - geringeren Zuwachsraten beim Stromverbrauch sind laut VDEW das gestiegene Energiebewusstsein der Verbraucher und der Einsatz energiesparender Geräte.