Personalien

Expertengruppe unterstützt BfS im Modernisierungsprozess

Eine dreiköpfige Expertengruppe wird das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bei der Umgestaltung des Amtes begleiten. Ziel der seit längerem laufenden Modernisierung ist es, die Effizienz zu steigern sowie Strukturen und Hierarchien zu straffen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Salzgitter/ Berlin (red) - Bundesumweltminister Gabriel und BfS-Präsident König stellten heute das Beratungsteam vor. Es besteht aus Prof. Dr. Hans Peter Bull, Prof. Dr. Dr. Klaus König und Senator a. D. Jörg Kuhbier. "Ich freue mich sehr, dass wir diese namhaften Wissenschaftler und kenntnisreichen Praktiker der öffentlichen Verwaltung zur Unterstützung der stetigen Modernisierung des BfS gewinnen konnten", sagte Bundesumweltminister Gabriel bei der Vorstellung.

Der Verwaltungswissenschaftler Prof. Bull ist emeritierter Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft der Universität Hamburg. Der ehemalige schleswig-holsteinische Innenminister leitete im Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung die Kommission "Zukunft des öffentlichen Dienstes – öffentlicher Dienst der Zukunft". Prof. König ist emeritierter Professor an der Deutschen Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Speyer und war als Abteilungsleiter im Kanzleramt an der Gründung des Bundesumweltministeriums beteiligt. Senator a. D. Jörg Kuhbier war mehrere Jahre Umweltsenator in Hamburg. In seiner Kanzlei befasst sich der Rechtsanwalt mit Energie-, Umwelt- und Planungsrecht, sowie mit Politikberatung und Mediation.

Derzeit findet beim BfS, vor dem Hintergrund der Sanierung des Haushalts und der damit verbundenen Mittelreduzierung durch die Bundesregierung, eine Diskussion mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern statt, in der die Ausrichtung und Aufgabenschwerpunkte der Behörde bis 2011 bestimmt werden sollen. Gabriel: "Ich bin mir sicher, dass wir mit der Unterstützung der Expertengruppe die ohnehin gute Arbeit des BfS weiter optimieren können und es gleichzeitig gelingt, die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern."

Im Januar 2001 hatte das BfS den Angaben zufolge als eine der ersten Bundesbehörden die so genannte Kosten- und Leistungsrechnung vollständig eingeführt, mit der die Aufgabenerfüllung transparenter gestaltet werden kann und die eine wesentliche Informationsgrundlage des Controllings darstellt. "Auf diesen Daten aufbauend wird bereits seit mehreren Jahren die Aufgaben- und Jahresplanung zwischen BfS und Bundesumweltministerium vorgenommen", sagte BfS-Präsident König. Das Bundesinnenministerium hat den Projektablauf sowie die Kürze der Umsetzung als vorbildlich eingestuft.

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