Strom-News
Im HerbstDie Energiepreis-Experten vom Verbraucherportal Verivox rechnen damit, dass die Gasversorger zum Beginn der Heizsaison am 1.Oktober flächendeckend ihre Preise erhöhen werden - unter anderem deshalb, weil in 2010 erst jeder dritte Versorger die gestiegenen Beschaffungskosten weitergegeben hat.
Berlin (afp/red) - "Zum Herbst werden viele Gasanbieter ihre Preise im zweistelligen Prozentbereich anheben", sagte Dagmar Ginzel von Verivox der "Bild"-Zeitung. (Donnerstagsausgabe). "Für Millionen Haushalte wird die Rechnung ordentlich steigen."
Eine größere Erhöhungswelle für Gaspreise wird den Angaben zufolge auch deshalb erwartet, weil in diesem Jahr erst jeder dritte Versorger die gestiegenen Einkaufskosten für Gas an die Kunden weitergegeben habe.
Zuletzt hatte der Gasanbieter Gasag angekündigt, die Gaspreise im Schnitt um 13 Prozent zu erhöhen. Verbraucherschützer forderten darauf die Berliner Verbraucher zu einem Gasanbieterwechsel auf. Unser Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Gasrechner, um einen günstigen Gasanbieter zu finden und Ihre Gaskosten zu senken.
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Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die am Dienstag angekündigte Gaspreiserhöhung der Gasag kritisiert und ruft betroffene Kunden zu einem Gasanbieterwechsel auf. Die vorgesehene Preiserhöhung bedeutet laut dem Gasanbieter für eine durchschnittliche Wohnung eine jährliche Mehrbelastung von rund 70 Euro.
Gegen die in den Jahren 2004 bis 2006 vom Nürnberger Energieversorger N-Energie erhobenen Preiserhöhungen für Gas ist nichts einzuwenden. Wie das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg am Montag mitteilte, wies der 1. Zivilsenat in einem Urteil vom 3.
August die Berufung eines Gaskunden zurück.
Gaskunden können sich im Moment noch über niedrige Preise freuen. Doch die nächste Heizperiode steht an und es muss wieder mit Preiserhöhungen gerechnet werden. Wer jetzt den Gasanbieter wechseln will, sollte auf Tarife mit Preisgarantie achten. Allerdings sind diese Tarife von vornherein teurer, was man beim Anbieterwechsel beachten sollte.
E.ON Hanse versendet offenbar seit Ende Juli Briefe an ehemalige Kunden, die zu großen Unsicherheiten führen. Den Kunden wird ein fehlender Energieliefervertrag unterstellt, womit sie angeblich eine teure Ersatzversicherung zu zahlen hätten, teilt der neue Versorger Wemag mit.
Die Strompreise steigen weiter. Im ersten Halbjahr zogen die Preise im Schnitt um zwei Prozent an, wie das Verbraucherportal Verivox am Dienstag mitteilte. Die Gaspreise blieben bislang stabil, Preiserhöhungen dürften aber spätestens zur Heizperiode auch in diesem Segment anstehen.Strompreise vergleichen
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