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Experten diskutieren über Marktmacht der Energiekonzerne

Ist Deutschland im Würgegriff der Energiekonzerne? Zu diesem Thema diskutieren am kommenden Montag die Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Verbraucherschützer bei "Fakt ist..." im MDR. Dabei geht es um die Frage, ob die großen Vier ihre Marktmacht missbrauchen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Wetzlar (red) - Zu Beginn nächsten Jahres müssen sich viele Verbraucher wieder auf höhere Energiepreise einstellen. Viele Politiker nennen die Strompreiserhöhungen eine Zumutung für Verbraucher, die Energiekonzerne jedoch geben aufgrund der hohen staatlichen Abgaben gerade der Politik die Schuld dafür. Verbraucherschützer kritisieren auch die Oligopolstellung der Versorger, da die vier großen Konzerne 80 Prozent des Stroms liefern.

Der Politik-Talk "Fakt ist..." beschäftigt sich in seiner nächsten Sendung mit der Frage, ob die E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW ihre Monopolstellung ausnutzen und wie sich Verbraucher gegen die ständig steigenden Preise wehren können.

Als Gäste erwarten die Moderatoren Angela Elis und Ines Klein die Grünen-Politikerin und Vorsitzende des Bundestagsagrarausschuss Ulrike Höfken, Wolfgang Ahlemeyer vom Vorstand des Energieversorgers EnviaM, Rechtsanwalt Thomas Fricke, Claudia Kemfert vom Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin sowie den Rechtsreferent der Verbraucherzentrale Thüringen Ralf Reichertz. Die Sendung ist am Montag, dem 29. Oktober um 22.05 Uhr im MDR zu sehen.