Podiumsdiskussion

Experten diskutieren Energie für die Zukunft

Über die Gestalt der künftigen Energieversorgung diskutieren Jürgen Trittin (Bundesumweltminister), Fritz Vahrenholt (REpower Systems AG), Felix Matthes (Öko-Institut) und Olaf Preuß (FTD) am 22. August in Berlin. Grundlage bietet das aktuelle Buch von Journalist Preuß "Energie für die Zukunft".

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (red) - Bleibt unsere Energieversorgung sicher und bezahlbar? Industrieunternehmen und Verbraucherverbände werfen den Stromversorgern vor, ihre Kunden mit überhöhten Preisen zu übervorteilen. Zugleich herrscht in der Wirtschaft Unsicherheit darüber, wohin die steigenden Preise für Erdöl und Erdgas führen werden. Der Wiesbadener Gabler Verlag veranstaltet zum Thema "Energie für die Zukunft" am 22. August eine Podiumsdiskussion.

Über die Gestalt der künftigen Energieversorgung diskutieren von 11 bis 12.30 Uhr Jürgen Trittin (Bundesumweltminister), Fritz Vahrenholt (REpower Systems AG), Felix Matthes (Öko-Institut) und Olaf Preuß (FTD) in den Räumlichkeiten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin). Britta Fecke, Umweltjournalistin beim DeutschlandFunk, moderiert die Diskussion.

Olaf Preuß, Energieexperte der Financial Times Deutschland erläutert in seinem Buch "Energie für die Zukunft" die Fakten, Perspektiven und Zusammenhänge einer zukunftsorientierten Energiepolitik und meint: "Deutschland kann bei einem tief greifenden Strukturwandel eine führende Rolle einnehmen." Denn die Risiken der heutigen Energieversorgung seien allgegenwärtig: Klimawandel, Krieg um Öl im Mittleren Osten, verheerende Stromausfälle in den USA und in Europa, wachsende Abhängigkeit von russischem Erdgas. Was fehlt, sei eine Perspektive, wie Energie langfristig sicher und zugleich ökologisch nachhaltig erzeugt werden soll. Einen Ausweg bietet, so die Kernthese von Olaf Preuß, ein beschleunigter Umstieg auf solare, ressourcen- und klimaschonende Energieträger.