Zeitungsbericht

Ex-EnBW-Manager sollen nicht entlastet werden

Laut "Handelsblatt" soll den ehemaligen EnBW-Vorständen Goll, Balzereit und Jochum auf der diesjährigen Hauptversammlung Ende April keine Entlastung erteilt werden. Grund: Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt seit einigen Monaten wegen des Verdachts der Bilanzkosmetik.

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Stuttgart (handelsblatt/sm) - Die am Dienstag veröffentlichte Tagesordnung für die Hauptversammlung des Energieversorgers EnBW am 29. April sieht vor, den ehemaligen Vorstandschef Gerhard Goll, den ehemaligen Finanzvorstand Bernd Balzereit und den ehemals für Beteiligungen und Zukäufe zuständigen Gerhard Jochum nicht zu entlasten. Wie das "Handelsblatt" weiter berichtet, ist das eine Reaktion auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen Goll und seine Kollegen.

Die Tageszeitung berichtet von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Bilanzkosmetik, insbesondere geht es dabei um die Wertansätze der Beteiligungen. Goll selbst beteuert nach wie vor, dass nichts verschleiert oder geschönt wurde.

Zudem berichtet das "Handelsblatt" von einem Wechsel der Wirtschaftsprüfer. Anstelle von PwC PriceWaterhouse Coopers, die seit 1999 Prüfer war, wird künftig die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Bilanzen überprüfen.

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