RWE-Spende an Kinderdörfer

Ex-CDU-Generalsekretär Meyer zahlt Abfindung an RWE zurück

Der ehemalige CDU-Generalsekretär zahlt die Abfindung, die er offensichtlich zu Unrecht von RWE kassiert hat, an das Unternehmen zurück, berichteten verschiedene Medien am Wochenende. RWE will dann selbst einen Betrag, der höher liegt als die Abfindung, an die SOS-Kinderdörfer überweisen.

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Berlin/Leipzig (ddp/sm) - Im Streit um die ausstehende Spende des früheren CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer an die SOS-Kinderdörfer haben der Politiker und der RWE-Konzern einen Kompromiss gefunden. Meyer zahle eine gegenstandslos gewordene Abfindung von RWE zurück, damit das Unternehmen selbst einen Betrag an die gemeinnützige Gesellschaft überweisen könne, berichteten die "Bild"-Zeitung und die "Leipziger Volkszeitung" (Samstagausgaben) vorab.

Die Unterstützungssumme für die SOS-Kinderdörfer soll dabei mit 100 000 Euro höher als die Abfindung ausfallen, die bei knapp 81 000 Euro lag.

Meyer war im Dezember nach Vorwürfen zurückgetreten, er habe von RWE die Abfindung zu unrecht kassiert. In diesem Zusammenhang hatte Meyer angekündigt, die Summe an SOS-Kinderdörfer zu spenden. Dort kam das Geld bisher allerdings nicht an.