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EWS Schönau: Förderung von 500 umweltfreundlichen Stromerzeugungsanlagen

Mittlerweile fördern 18 000 Kunden der Elektrizitätswerke Schönau mit ihrem Strompreis den Bau von regenerativen Stromerzeugungsanlagen. Umweltfreundliche Energieversorgung, Atomausstieg und Klimaschutz sind die Ziele der 750 Gesellschafter des bürgereigenen Energieversorgers und das Leitprinzip der Unternehmensphilosophie.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Der aus einer Bürgerintiative hervorgegangene bundesweite Öko-Stromanbieter "Elektrizitätswerke Schönau" (Schönauer Stromrebellen) hat über seinen bundesweiten Stromverkauf bisher mehr als 500 neue, umweltfreundliche Stromerzeugungsanlagen gefördert.

Neben Photovoltaik-Anlagen (bisher 343 Anlagen) sind es vor allem Blockheizkraftwerke, die in das Förderprogramm aufgenommen werden (154 Anlagen). Die Förderung der EWS, die als Zuschuss zur Einspeisevergütung gezahlt wird, ist bei den Blockheizkraftwerken oft höher als das, was der Netzbetreiber für den in sein Stromnetz eingespeisten Strom bezahlt und somit ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Betrieb dieser effizienten und Kohlendioxid-sparenden Anlagen. 30 Biogasanlagen vor allem im Bodenseeraum sind ebenfalls im Förderprogramm der EWS.

Die EWS will über ihr dezentrales, bundesweites Förderprogramm lokale Aktivitäten wecken und fördern – die Geldmittel hierzu kommen aus dem bundesweiten Stromverkauf an bisher 18 000 Stromkunden, die mit ihrem Strompreis immer auch einen Anteil für die Förderung von neuen umweltfreundlichen Stromerzeugungsanlagen bezahlen und somit zur kontinuierlichen Steigerung von "sauberem" Strom beitragen.

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