EWR greift in den Stromwettbewerb ein

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Das Elektrizitätswerk Rheinhessen (EWR) meldet sich im Wettbewerb zahlreicher Stromanbieter um den günstigsten Strompreis zu Wort. Ab dem 1. Oktober 1999 bietet das EWR seinen Kunden ein attraktives Spartarif-System an. Es ist auf die individuellen Bedürfnisse von Haushalten zugeschnitten und orientiert sich am jeweiligen Jahresverbrauch. Drei verschiedene Preismodelle bieten EWR-Kunden die Möglichkeit, selbst darüber zu bestimmen, wieviel sie bei der Kilowattstunde Strom gegenüber den Allgemeinen Tarifen sparen.


Die neuen EWR-Tarife halten durchaus einem Vergleich mit Angeboten konkurrierender Anbieter stand. Der XXL-Tarif für Haushalte mit besonders hohem Verbrauch wartet mit einem Brutto-Verbrauchspreis von nur 17,70Pfennig pro kWh bei einem monatlichen Grundpreis von 40 Mark (jährlich 480,00 DM) auf. Auch die Spartarife für Haushalte mit geringem beziehungsweise mittlerem Jahresverbrauch können sich sehen lassen: Beim L-Tarif ist die Kilowattstunde zum Brutto-Verbrauchspreis von 21,99 Pfennig (monatlicher Grundpreis 16,24 Mark), beim S-Tarif für 26 Pfennig (monatlicher Grundpreis 6,38 Mark) zu haben.


Im Unterschied zu vielen Anbietern auf dem Markt, die ihre Kunden vertraglich über Jahre an einen festen Strompreis binden, zeigt sich das EWR flexibel. EWR-Kunden, die sich für einen der neuen Spartarife entscheiden, können ihren Vertrag jederzeit mit einer Frist von nur drei Monaten kündigen.


Die 165 000 Privatkunden des EWR werden bis Ende September per Post über die neuen Spartarife informiert und können ab sofort eine Individualvereinbarung mit dem EWR treffen, die am 1. Oktober in Kraft tritt. Das Service-Telefon hat die Nummer: 0 18 01-39 72 25 .