Kooperation mit Universität

EWE gründet Institut für Forschung und Entwicklung

Der Oldenburger Energieversorger EWE AG hat angekündigt, eine eigene Forschungsabteilung aufzubauen. An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg soll dafür ein An-Institut gegründet werden. Das "EWE Institut für Energietechnologie" wird im kommenden Jahr entstehen, so die Planung.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker teilte gestern bei einer Veranstaltung des Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstituts für Informatik-Werkzeuge und -Systeme (OFFIS) die Gründungspläne mit.

"Die Frage der Energieversorgung ist eine der zentralen Fragen der Zukunft. Nur mit umfangreicher Forschung können wir die Basis für eine umweltverträgliche und sichere Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten legen", sagte Brinker. EWE wolle mit der Gründung der Forschungsabteilung im eigenen Haus die zahlreichen Forschungsprojekte des Unternehmens zusammenfassen und weiter vorantreiben.

Das neue Institut soll in enger Zusammenarbeit mit EWE praxisorientierte Grundlagenforschung zur Energieversorgung betreiben. Schwerpunkte der EWE seien derzeit die Erprobung von Brennstoffzellen, die Einbindung von Windkraftanlagen in die bestehenden Stromnetze und die Entwicklung eines Dezentralen Energiemanagementsystems, kurz DEMS.

Das "EWE Institut für Energietechnologie" soll als An-Institut, eine privatrechtlich organisisierte Forschungseinrichtung, die an eine Unversität angegliedert ist, aufgebaut werden. Die Führung des Institutes wird mit einer W3-Professur besetzt, so der Energieversorger. Drei Abteilungen werden unter Beteiligung von Physikern, Informatikern und Ökonomen der Universität Oldenburg in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung forschen.

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