Neue Runde

EWE gegen DSA: Landgericht Hannover weist DSA-Antrag zurück

Neuigkeiten im andauernden Gerichtsstreit zwischen der Hamburger DSA und dem Oldenburger Regionalversorger EWE: Nach Angaben der EWE hat das Landgericht Hannover heute den Antrag der DSA auf Belieferung von Kunden per Durchleitung abgelehnt. Diese Kunden hatte EWE im November aufgrund einer fristlosen Kündigung des Kooperationsvertrages übernommen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Das Landgericht Hannover hat heute in einem einstweiligen Verfügungsverfahren den Antrag der DSA Deutschen Strom AG zurückgewiesen. Der Hamburger Stromanbieter wollte von ihm reklamierte Kunden im Netzgebiet der Oldenburger EWE AG per Durchleitung mit Strom beliefern. Die Kosten des Verfahrens trägt die DSA.

Die DSA hatte diese Kunden infolge der vom Landgericht Oldenburg bestätigten fristlosen Kündigung des Kooperationsvertrages zum 14. November 2001 verloren. "Der Versuch, die erneute Versorgung dieser Kunden jetzt per Durchleitung zu erzwingen, ist gescheitert", teilt EWE dazu in einer Pressemitteilung mit.