Erhöhung

EWE: Gaspreis steigt zum 1. November

Der Oldenburger Energiedienstleister EWE hebt zum 1. November 2006 seine Erdgaspreise an. Der Preis pro Kilowattstunde Erdgas steigt den Angaben zufolge von netto 4,26 Cent auf netto 4,51 Cent. Dies entspreche einer prozentualen Steigerung von 5,9 Prozent.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Nach EWE-Berechnungen bedeutet dies für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 30.000 Kilowattstunden monatliche Mehrkosten in Höhe von 7,25 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Grund für die Erhöhung sind Unternehmensangaben zufolge die seit Anfang des Jahres auf dem Weltmarkt weiterhin gestiegenen Einkaufspreise. Die zu erwartende Senkung der Netzentgelte für Erdgas durch die Bundesnetzagentur sei bereits berücksichtigt. Ohne die Netzentgeltsenkungen hätte die Erhöhung höher ausfallen müssen.

"Wir haben den Erdgaspreis so lange wie möglich stabil gehalten. Die Bezugskostenentwicklung der vergangenen Monate zwingt uns aber nun zu einer Erhöhung", erklärt Hans-Joachim Iken, EWE-Vertriebsleiter. Die sinkenden Ölpreise seit Anfang September hätten zwar dazu beigetragen, dass sich die Einkaufskonditionen für EWE etwas verbessern werden. Diese wirkten sich aber erst mit Zeitverzögerung aus und stünden den Verlusten gegenüber, die durch den mehrere Monate teuren Einkauf entstanden sind.

Für die Ermittlung der Zählerstände zum Stichtag 1. November 2006 sei eine gesonderte Ablesung der Zähler nicht erforderlich, so EWE. Die Berechnung der Verbrauchsmengen erfolge anhand von statistisch erfassten und ständig aktualisierten Temperaturaufzeichnungen anteilig zu alten und neuen Preisen. Kunden können ihre Zähler aber auch selbst ablesen und den Zählerstand einem der EWE-ServicePunkte mitteilen. EWE empfiehlt, die Abschlagsbeträge entsprechend anzupassen, um Nachzahlungen zu vermeiden. Zählerstände und Änderungen der Abschlagsbeträge können auch über das Internet mitgeteilt werden.

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