Ab August

EWE erhöht swb-Anteile auf 49 Prozent

Nach Aushandlung der Kaufverträge wird die EWE AG zum 2. August 2004 ihren Anteil auf 49 Prozent (minus einer Aktie) aufstocken. Die Deutsche Essent GmbH hält 51 Prozent der Anteile, die Bremer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft wird eine Aktie behalten. Damit soll der Nordwesten gestärkt werden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Die Oldenburger EWE AG erhöht zum 2. August ihre Anteile an der Bremer swb AG von 32,4 Prozent auf 49 Prozent.

Im November 2003 hatte die EWE AG 32,4 Prozent an der swb AG erworben. Diese entsprechen 35,4 Prozent der Stimmrechte. Die Stadt Bremen und EWE hatten dabei eine Option zum Kauf der weiteren städtischen Anteile in Höhe von 13,6 Prozent durch EWE vereinbart, die von der Bremer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (BVV) gehalten werden. Bereits Mitte Mai 2004 hatte der Senat der Freien Hansestadt Bremen beschlossen, die so genannte Put-Option auszuüben und der EWE AG die Anteile zu übertragen.

EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker begrüßte diese Entscheidung: "Wir freuen uns, dass wir unsere Beteiligung jetzt erhöhen können. Der gesamte Nordwesten wird von einer stärkeren Zusammenarbeit der beiden Nachbarunternehmen profitieren." Nach Aushandlung der Kaufverträge wird die EWE AG zum 2. August 2004 ihren Anteil auf 49 Prozent (minus einer Aktie) aufstocken. Die Deutsche Essent GmbH hält 51 Prozent der Anteile, BVV wird eine Aktie behalten.