Engagement

EWE beteiligt sich an Weiterentwicklung der Brennstoffzelle

Für den Oldenburger Energieversorger EWE gehört die Weiterentwicklung von effizienten und umweltschonenden Energieerzeugungstechnologien zu den notwendigsten Aufgaben der Zukunft. Mit diversen Herstellern von Brennstoffzellen gibt es daher schon Kooperationen, jetzt auch mit efc.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Die Brennstoffzelle gilt durch ihren effizienten Rohstoffeinsatz und ihren hohen Nutzungsgrad als Energieerzeungungssystem der Zukunft. Mit der Joint Technology Initiative (JTI), einem Zusammenschluss von Unternehmen und EU-Vertretern in Form einer Private-Public-Partnership, wollen Wirtschaft und Politik gemeinsam eine zügige Markteinführung vorantreiben. An einem zur Vorbereitung der JTI geschaffenen Gremium ist auch der Oldenburger Energieversorger EWE beteiligt.

"Wir freuen uns sehr, dass wir die Chance bekommen, unsere langjährigen Erfahrungen mit dieser Zukunftstechnologie auf internationaler Ebene einzubringen", kommentierte EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker. Die Entwicklung effizienter und umweltschonender Technologien sei absolut notwendig, insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Energienachfrage und wachsenden Umweltbelastung, so Brinker weiter.

Das EWE-Engagement im Brennstoffzellenbereich ist vielfältig: Im Juni 2005 haben EWE und der australische Hersteller Ceramic Fuel Cells Limited (CFCL) einen Vertrag über die Installation von zwei Brennstoffzellen zu Testzwecken geschlossen. Über diese Kooperation hinaus plant EWE nun, ab März zwei Geräte des Hamburger Herstellers European Fuel Cell (efc) in Einfamilienhäusern zu testen.

34 Brennstoffzellen des Schweizers Herstellers Sulzer Hexis wurden bereits in Einfamilienhäusern im EWE-Versorgungsgebiet installiert und erprobt. Und auch in Zusammenarbeit mit der Firma Vaillant testet die EWE sieben Brennstoffzellen-Aggregate in Mehrfamilienhäusern.