Grenzwerte werden unterschritten

EVO: Moderne Technik gegen giftige Abgase

DasMüllheizkraftwerk der Energieversorgung Offenbach AG arbeitet äußerst umweltschonend: Die Menge etwa an Chlorwasserstoff, die in die Luft abgegeben wird, erreicht nicht einmal 30 Prozent des zulässigen Grenzwerts. Noch besser ist die Quote beim Kohlenmonoxid – sie kommt gerade einmal auf ein Fünftel der erlaubten Vorgabe.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Aus dem Müllheizkraftwerk der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) gelangen deutlich weniger Staub und Gase in die Umwelt als der Gesetzgeber erlaubt. Das geht aus dem jüngsten Emissionsbericht hervor, den die EVO einmal im Jahr veröffentlicht. Dem Bericht zufolge liegen alle Schadstoff-Emissionen massiv unter den Grenzwerten. Für EVO-Vorstand Dr. Kurt Hunsänger sind die "sehr guten Werte" ein klarer Beweis dafür, dass der Offenbacher Betrieb bestens für die Zukunft gerüstet ist. "Die Millioneninvestitionen in die Technik haben sich gelohnt. Heute zählt das Müllheizkraftwerk zu den modernsten in Deutschland."

Die Anlage verarbeitet den Hausmüll von 500 000 Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet bei Temperaturen von etwa 1000 Grad Celsius. Laut Prüfbericht arbeitet die EVO-Anlage bemerkenswert umweltschonend: Die Menge etwa an Chlorwasserstoff, die in die Luft abgegeben wird, erreicht nicht einmal 30 Prozent des zulässigen Grenzwerts. Noch besser ist die Quote beim Kohlenmonoxid – sie kommt gerade einmal auf ein Fünftel der erlaubten Vorgabe. Bei Dioxinen und Furanen sinken die Emissionen den TÜV-Messungen zufolge gar auf zwei Prozent des gesetzlich zulässigen Werts.