Sauberer Strom

EVO-Mitarbeiter erhalten künftig Ökostrom

Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) stellt von April dieses Jahres an das Stromdeputat seiner Mitarbeiter komplett auf Ökostrom um und senkt somit den CO2-Ausstoß eigenen Angaben zufolge um fast 1500 Tonnen. Auch Kunden des Stromversorgers können ab April den neuen Ökotarif "EVO futura" bezeihen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Offenbach (red) - "Wir gehören zu den ersten Energieversorgern Deutschlands, die ihre Mitarbeiter ausschließlich mit grünem Strom versorgen", berichtete der EVO-Vorstandsvorsitzende Matthias Brückmann. Nach Worten des Energiemanagers reduziert die EVO mit ihrem neuen Stromdeputat den Ausstoß an Kohlendioxid jährlich um rund 1470 Tonnen. Laut Brückmann will die EVO mit ihrer Aktion nicht nur beispielhaft in Sachen Klimaschutz vorangehen, sondern auch für sauberen Strom werben.

Bisher erhielten rund 650 Angestellte der EVO herkömmlichen Strom, der aus einem Mix aus Kernenergie, Kohle und regenerativen Energien besteht. Künftig beziehen die EVO-Mitarbeiter Ökostrom der Marke "EVO futura". Dabei handelt es sich um einen neuen Ökostromtarif, den der Offenbacher Versorger vom nächsten Monat an den Kunden anbietet. Der Strom dieses Tarifese bestehe zu 90 Prozent aus Wasserkraft, der restliche Strom wird überwiegend aus Windkraft erzeugt. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden im Jahr betrage die Preisdifferenz zwischen "EVO futura" und einem konventionellen Angebot nur rund zwei Euro monatlich. Für die EVO-Beschäftigten ist das saubere Stromdeputat nicht mit zusätzlichen Ausgaben verbunden – ihr Arbeitgeber trägt die damit verbundenen Mehrkosten.

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