EVO ist noch nicht dabei

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Das Konzept der Enexx-Teilfusion ist noch nicht überzeugend genug. Deshalb hat der Aufsichtsrat der EVO Energieversorgung Offenbach AG bisher nicht zugestimmt. Weiterhin bemängelt die EVO, dass nicht klar sei, wie sich das neue Darmstädter Energieholdingskonzept auf die Enexx auswirken wird. Die Enexx-Geschäftsführung hatte einen Zusammenschluß der Vertriebsaktivitäten der EVO, der Heag, Hessischen Elektizitäts AG, Darmstadt, sowie der SW Mainz (SWM) und Wiesbaden (ESWE) vorgeschlagen. Die
Unternehmen hatten sich zu Beginn diesen Jahres zusammengeschlossen, um bessere Konditionen für den gemeinsamen Einkauf von Strom zu erzielen. Jetzt war eine Teilfusion im Gespräch, die jedoch von der EVO vorerst abgelehnt wurde. Geplant war, dass bereits ab Oktober große Stromkunden nicht mehr von den einzelnen Versorgungsunternehmen sondern zentral von der Enexx versorgt werden sollten.