EVO gleicht Stromkosten den höheren Steuern und Abgaben an

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Als Konsequenz aus den gesetzlich vorgeschriebenen Steuern und Abgaben für Strom wird die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) ab 1. Oktober 2000 die Mehrbelastungen beim Strom teilweise an Ihre Haushalts- und Geschäftskunden weitergeben. Die Kilowattstunde kostet dann rund 1,7 Pfennige mehr. Damit reagiert das Unternehmen auf die seit 1.1. 2000 geltende Erhöhung der Stromsteuer und auf die vom Staat eingeforderten Abgaben für Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme Kopplung.



Nachdem die EVO ihre Kunden über einen Zeitraum von neun Monaten nicht mit der erhöhten Stromsteuer belastet habe, "sei nun eine Anpassung aus wirtschaftlichen Gründen unvermeidbar," so der Leiter Vertriebscontrolling bei der EVO, Eberhard Röder. Trotzdem gehöre die EVO auch nach der Preiserhöhung weiterhin bundesweit zu den günstigen Stromanbietern, so Röder.



Das EVOplus Angebot wird von bislang 18 Pfennige auf 19,7 Pfennige brutto pro Kilowattstunde bei einem Jahresverbrauch bis 6500 Kilowattstunden erhöht. Ab einem Jahresverbrauch von 6501 Kilowattstunden erhöht sich der Bruttopreis pro Kilowattstunde auf 23,8 statt bisher 22 Pfennige. Vorteil des neuen EVOplus Angebotes ist die kürzere Laufzeit des Vertrages. Sie beträgt nur noch sechs statt zwölf Monate. Die Kündigungsfrist wird von drei auf einen Monat vor Ablauf des Vertrages verkürzt.



Vorbehaltlich der Zustimmung durch die hessische Preisbehörde wird auch der EVObasis Tarif (Allgemeiner Tarif) als Folge der gesetzlichen Mehrbelastungen in ähnlicher Größe erhöht, sobald die beantragte Genehmigung für diesen Tarif vorliegt.



Die Grundpreise bleiben bei allen Angeboten unverändert.



Die EVO hat ihre EVOplus-Kunden in den letzten Tagen angeschrieben und über die Veränderungen ausführlich informiert.