Verpflichtung

Evangelische Kirche Thüringen entscheidet sich für NaturEnergie

Die Landeskirche in Thüringen hat mit der NaturEnergie AG einen Rahmenvertrag für die Belieferung mit ökologisch erzeugtem Strom abgeschlossen. Das Unternehmen hofft nun auf einen Erfolg wie in Baden-Württemberg.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Evangelische Landeskirche Thüringen wird ihre kirchlichen und sozialen Einrichtungen künftig mit grünen Strom versorgen. Seit dem 1. September 2001 ist ein Rahmenvertrag zwischen der Evangelischen Landeskirche Thüringen und der NaturEnergie AG in Kraft. In Thüringen gibt es etwa 800 evangelische Kirchengemeinden, die sich dem Rahmenvertrag anschließen können. NaturEnergie AG hofft auf ähnlich gute Erfolge wie in Baden-Württemberg, wo bereits vor einem Jahr ein Rahmenvertrag mit den katholischen Diözesen und den evangelischen Landeskirchen abgeschlossen wurde. Bereits mehr als 260 Gemeinden sind dort zu dem südbadischen Ökostromhändler gewechselt.

"Unsere Kirche ist der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet. Welche Positionen zu den einzelnen Stromerzeugungsarten auch bezogen werden - unstrittig ist, dass die Stromerzeugung aus regenerativen Energien am umweltfreundlichsten und zukunftsfähigsten ist", erläutert Oberkirchenrat Stefan Große, Finanzdezernent der Landeskirche Thüringen, die Entscheidung für NaturEnergie. Das Ziel der NaturEnergie AG ist es, die traditionsreichen, umweltschonenden Wasserkraftwerke am Hochrhein zu erhalten, aus denen sie einen Großteil ihres Stroms bezieht. In die Modernisierung und den Ausbau dieser Anlagen wurden in den vergangenen Jahren rund 700 Millionen Mark investiert. Gleichzeitig setzt sich die NaturEnergie AG für den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung ein.

Bereits am 1. Oktober 2000 ist ein zweijähriger Rahmenvertrag zwischen der NaturEnergie AG und den katholischen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg in Kraft getreten. Die Erzdiözese Freiburg, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg sowie der Landesverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes haben sich für den grünen Strom vom Hochrhein entschieden. Von etwa 2000 katholischen und evangelischen Kirchengemeinden im Bundesland sind bereits mehr als 260 Gemeinden mit über 1100 einzelnen Abnahmestellen zu dem südbadischen Ökostromhändler gewechselt. "Unsere Zwischenbilanz nach einem Jahr Zusammenarbeit mit der NaturEnergie AG ist durchwegs positiv, sowohl was die Resonanz unserer Kirchengemeinden, als auch was den Service des Unternehmens angeht", zeigt sich Johannes Baumgartner, Rechtsdirektor der Erzdiözese Freiburg zufrieden.