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Alternativen suchenDie Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verlangt einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung in der Lausitz. Die Jugendkammer habe dazu ein Positionspapier beschlossen, teilte ein Sprecher des Leitungsgremiums am Freitag in Berlin mit.
Berlin (ddp-lbg/sm) - Darin fordere die Evangelische Jugend die Brandenburger Landesregierung und beteiligten Unternehmen auf, sich mit Alternativkonzepten auseinanderzusetzen und die Region nach der Auskohlung bereits genehmigter Tagebaue "sozialverträglich aufzufangen".
Jugendkammer-Vorsitzender Thorsten Schatz betonte, schon 1999 habe sich die Evangelische Jugend klar für einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohle positioniert. Folge der Braunkohleförderung seien die Vertreibung von Menschen sowie der Raub von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Der Mensch solle jedoch Boden und Gewässer so nutzen, dass die Erde geschützt werde.
Schatz fügte hinzu, die Evangelische Jugend werde "jeder Politik widerstehen, die Land als bloße Ware behandelt". Sie werde dem Aktionsbündnis "Klima Allianz" beitreten und auch die innerkirchliche Diskussion suchen. So werde die Jugendkammer prüfen, ob sie bei der nächsten Landessynode der evangelischen Kirche einen entsprechenden Positionierungsantrag stellen werde.
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