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EV Halle statt Avacon: Verwaltungsgemeinschaft in Sachsen-Anhalt spart beim Strom

Weil der neue Stromvertrag mit der Helmstedter Avacon eine Preissteigerung von 24 Prozent und Mehrkosten von über 5000 Euro bedeutet hätte, hat sich die Verwaltungsgemeinde "Hohe Börde" (Sachsen-Anhalt) dazu entschlossen, den Strombedarf auszuschreiben. Mit Hilfe eines Magdeburger Ingenieur-Büros wurde ein günstigerer Stromanbieter gefunden.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Verwaltungsgemeinschaft "Hohe Börde" in Sachsen-Anhalt hat die Liberalisierung des deutschen Strommarktes genutzt und sich einen günstigeren Stromanbieter als die regionale Avacon gesucht. Auslöser war die Kündigung des bisherigen Stromvertrages durch die Avacon und die gleichzeitige Ankündigung einer Erhöhung um 24 Prozent.

Für die Gemeinde hätte der Abschluss des von der Avacon angebotenen Stromvertrags eine jährliche Preissteigerung von 5243 Euro bedeutet. Aus diesem Grund hat die Verwaltungsgemeinschaft den Strombedarf für ihre Gemeinden öffentlich ausgeschrieben. Das Ingenieur-Büro Köhler/Hartwig Energiemanagement aus Magdeburg, das sich neben Energieberatung und Einführung von Energiemanagementsystemen auch mit dem Energieeinkauf befasst, hat die Verwaltungsgemeinschaft dabei durch das gesamte Ausschreibungsverfahren fachlich begleitet. Das beste Angebot machte die Energieversorgung Halle GmbH. Sie versorgt die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft "Hohe Börde" seit 1. Januar 2003 mit Strom.