Statistik

Eurozone: Energiepreise halten Inflation hoch

Nach Angaben von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, lag die jährliche Inflationsrate in der Eurozone im Juni 2006 bei 2,5 Prozent, und blieb damit gegenüber Mai unverändert. Grund hierfür sind die weiterhin hohen Benzin- und Rohölpreise.

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Luxemburg (red) - Ein Jahr zuvor die Inflationsrate nach Angaben der Statistiker bei 2,1 Prozent. Im Juni 2006 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Finnland und Polen (jeweils 1,5 Prozent), den Niederlanden und Österreich (jeweils 1,8 Prozent) gemessen, die höchsten in Lettland (6,3 Prozent), der Slowakei (4,5 Prozent), Estland (4,4 Prozent) und Spanien (4,0 Prozent). Deutschland lag mit 2,0 Prozent am unteren Ende der Skala. Für die EU25 lag die jährliche Inflationsrate im Juni 2006 bei 2,4 Prozent und blieb damit ebenfalls gegenüber Mai unverändert. Ein Jahr zuvor hatte sie bei 2,0 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Mai 2006 stieg die jährliche Inflationsrate in fünf Mitgliedstaaten, blieb in fünf Mitgliedstaaten unverändert und ging in vierzehn zurück. Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate bis einschließlich Juni 2006 verzeichneten Finnland (1,2 Prozent), Schweden und Polen (jeweils 1,3 Prozent) und die Niederlande (1,7 Prozent), während die höchsten Werte von Lettland (6,9 Prozent), Estland (4,3 Prozent), Luxemburg (4,0 Prozent) und Spanien (3,8 Prozent) gemeldet wurden.

Die monatliche Inflationsrate betrug für die Eurozone und die EU25 im Juni 2006 jeweils 0,1 Prozent.

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