EUROSAFE: Forum für nukleare Sicherheit in Köln

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com
Die deutsche Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) und ihr französischer Partner Institut de Protection et de Sûreté Nucléaire (IPSN) veranstalten das zweite europäische Forum für nukleare Sicherheit am 6. und 7. November im Gürzenich in Köln.


GRS und IPSN erwarten Experten von technischen Sicherheitsorganisationen, Forschungseinrichtungen, Sicherheitsbehörden, der Energiewirtschaft, der Industrie und staatlichen Institutionen aus der Europäischen Union und Osteuropa sowie Repräsentanten von internationalen Organisationen, z. B. IAEO und OECD-NEA. Wie im vergangenen Jahr in Paris werden die Veranstalter auch diesmal rund 500 Teilnehmer begrüßen können. Im Mittelpunkt des ersten Tages stehen die Herausforderungen, die der liberalisierte Strommarkt für die nukleare Sicherheit bedeutet. Der zweite Tag ist den Fachdiskussionen in vier Seminaren vorbehalten: Dort präsentieren GRS, IPSN und ihre west- und osteuropäischen Partner ihre neuesten Arbeiten zur Reaktorsicherheit, Entsorgung und Endlagerung, u.a. über neuere probabilistische Sicherheitsuntersuchungen, die Forschungsprogramme zur Reaktorsicherheit in der Europäischen Union, die Strahlenschutz-Erfahrungen bei der Stilllegung von Kernkraftwerken, die Kernschmelz-Experimente im französischen Forschungsreaktor Phébus und die Fortschritte bei der Stilllegung und Entsorgung von Tschernobyl.


Etwa 500 Mitarbeiter der GRS und 1300 Mitarbeiter des IPSN stellen wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Daten bereit, um die Sicherheit kerntechnischer Anlagen zu bewerten und den Schutz von Mensch und Umwelt vor Gefahren und Risiken solcher Anlagen weiterzuentwickeln. Beide Organisationen arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Die Ziele dieser Zusammenarbeit sind neben der Reaktorsicherheit in Deutschland und Frankreich, die nachhaltige Verbesserung der Reaktorsicherheit in Osteuropa durch konsistente internationale Ansätze auf höchstem Niveau.