Ausgezeichnet

Europäischer Solarpreis 2006

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar zeichnet am Donnerstag in Berlin die Gewinner der Europäischen Solarpreise 2006 aus. Es werden damit herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in verschiedenen Kategorien gewürdigt.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Bonn (red) - Der Europäische Solarpreis wird seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen verdient gemacht haben.

Preisträger sind in diesem Jahr in der Kategorie "Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke" die österreichiche Gemeinde Mureck für das Projekt Bioenergieregion Mureck/Steiermark und die Jämtland County Energy Agency aus Schweden für das Projekt Energieautonome Region. Der britische Solarinstanstallateur erhält einen Preis in der Kategorie "Industrielle, kommerzielle und landwirtschaftliche Unternehmen/Betriebe".

Deutsche Preisträger sind in der Kategorie Medien die Münchener Tageszeitung "tz" für Ihre Serie "Zukunft Erde" und in der Kategorie Bildung und Ausbildung das Wissenschaftliches Zentrum für Umweltsystemforschung der Universität Kassel für das Projekt SOLANOVA.

Weitere Preise werden in den Kategorien "Eigentümer oder Betreiber von Anlagen", "Lokale oder regionale Vereine", "Solares Bauen/Stadtentwicklung" und "Eine-Welt-Zusammenarbeit" verleihen. Auserdem gibt es Sonderpreise für besonderes persönliches Engagement.

Das Grußwort hält Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstandes der KfW-Bankengruppe. Hermann Scheer, Präsident von Eurosolar und Träger des Alternativen Nobelpreises, spricht zum Thema "Preisträger als Vorbilder". Die Laudatio auf die Preisträger hält der Journalist und Meteorologe Jörg Kachelmann.

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