Europäischer Handel im 1. Halbjahr 2000: Leichter Importüberschuss bei Strom

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Beim Stromhandel im europäischen Markt lagen die Ein- und Ausfuhren der deutschen Stromversorger im ersten Halbjahr 2000 wieder nahezu gleichauf: Über die Kuppelstellen des deutschen Stromnetzes mit dem Ausland wurden mit 22,3 (1. Halbjahr 1999: 18,8) Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) 19 Prozent mehr Strom importiert als im Vorjahres-Zeitraum. Gleichzeitig stiegen die deutschen Stromausfuhren um fünf Prozent auf 21,1 (20,1) Mrd. kWh, meldet die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt am Main.


Die deutschen Stromimporte und -exporte entsprachen jeweils etwa zehn Prozent der deutschen Stromproduktion. Der leichte Importüberschuss in Höhe von 1,2 Mrd. kWh hatte nach Angaben der VDEW einen Anteil von 0,5 Prozent am gesamten Stromabsatz der deutschen Unternehmen: Er betrug im ersten Halbjahr 2000 etwa 234 Mrd. kWh. Größter Handelspartner unter den neun Nachbarstaaten war wieder Frankreich.