Statistik

Europäische Stromquellen: Etwa 16 Prozent Ökostrom

Erneuerbare Energien sind auch europaweit auf dem Vormarsch: Nahezu 16 Prozent des in der EU erzeugten Stroms stammen aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Dabei sind Österreich und Luxemburg die stärksten Wasserkraftnutzer. Die Niederlande, Irland und Griechenland liegen bei der Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen vorn.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Etwa 16 Prozent des in der Europäischen Union (EU) erzeugten Stroms stammen aus erneuerbaren Energien, den größten Anteil hat dabei die Wasserkraft. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) nach jüngsten Daten für 2000.

Gut die Hälfte der EU-Stromproduktion wird aus Kohle, Öl und Gas erzeugt. Hier liegen die Niederlande, Irland und Griechenland vorn, deren Strom zu über 90 Prozent aus fossilen Brennstoffen stammt. Kernenergie hat in der EU einen Anteil von 34 Prozent. Sie ist in Frankreich mit 79 Prozent und Belgien mit 57 Prozent die wichtigste Stromquelle, erläutert der VDEW.

Topografisch begünstigt, können Österreich und Luxemburg in der Stromerzeugung zu 72 und 67 Prozent auf Wasserkraft zurückgreifen. Aus sonstigen Energieträgern wie Wind, Sonne, Biomasse und Müll werden in Finnland 13 Prozent und in Dänemark zwölf Prozent des Stroms erzeugt.