Statistik

Europäische Erzeugerpreise um 0,1 Prozent gesunken

Die Energiepreise in der Europäischen Union haben sich im Vergleich zum vergangenen Monat um 3,7 Prozent erhöht, die Erzeugerpreise sind allerdings um 0,1 Prozent gesunken. Die deutlichsten Preissteigerungen verbuchten Schweden (plus 8,4 Prozent), die Niederlande (plus 5,7 Prozent) und Luxemburg (plus 4,9 Prozent).

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Die Erzeugerpreise der Industrie in der Europäischen Union sind im Juni 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Dies geht aus jüngsten Schätzungen von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, hervor. Im Vormonat Mai 2003 waren die Erzeugerpreise der Industrie um 0,4 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stieg der Erzeugerpreisindex im Juni 2003 um 1,5 Prozent.

Die Energiepreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent. Ohne den Energiesektor waren die Preise der Industrie um 0,9 Prozent höher als im Juni des Vorjahres. Die Preise für Verbrauchsgüter stiegen um 1,4 Prozent. Für Gebrauchsgüter stiegen die Preise um ein Prozent. Für Vorleistungsgüter erhöhten sich die Preise um 0,9 Prozent, während die Preise der Investitionsgüter um 0,2 Prozent anstiegen.

Die Erzeugerpreise der Industrie waren im Juni 2003 in allen Mitgliedstaaten, für die Daten vorlagen, höher als ein Jahr zuvor. Die deutlichsten Preissteigerungen verbuchten Schweden (plus 8,4 Prozent), die Niederlande (plus 5,7 Prozent) und Luxemburg (plus 4,9 Prozent). Die geringsten Preisanstiege verzeichneten dagegen Finnland (plus 0,6 Prozent), Belgien, Portugal und das Vereinigte Königreich (alle plus 0,8 Prozent).