Grenzregion

Eurohub: Gashandelsplätze schließen sich zusammen

In der deutsch-niederländischen Grenzregion haben sich die zwei konkurrierenden Gashandelsplätze zur EuroHub GmbH zusammengeschlossen: Die niederländische GTS ist bei HubCo eingestiegen. Die Branche begrüßt den Zusammenschluss, da so die Schwächen beider System ausgeglichen werden könnten.

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Haan (red) - In der deutsch-niederländischen Grenzregion gibt es künftig nur noch einen Gashandelsplatz (Hub). Er wird Eurohub heißen und seinen Standort in Haan bei Düsseldorf haben.

Zuvor arbeiteten in der Region Emden/Bunde der NEW HubCo (Gesellschafter: BEB, Ruhrgas Transport, Statoil und Wingas) und der Eurohub nebeneinander. Jetzt ist die niederländische Gastransport Services (GTS), Betreiber des Eurohubs, mit einem Drittel bei NEW HubCo eingestiegen. Eine gewissen Zeit sollen beide Hub-Konzepte nebeneinander existieren, dann soll ein komplett neues Konzept entstehen. Der Zusammenschluss wird von der Branche begrüßt.