Veranstaltungshinweis

Euroforum veranstaltet 4. Deutschen Regulierungskongress

Der Deutsche Regulierungskongress hat sich in den letzten Jahren zum Treffpunkt der Regulierungs-Verantwortlichen entwickelt. Auch der 4. Deutsche Regulierungskongress am 26. und 27. September 2007 in Berlin soll wieder zur inhaltlichen Richtungsbestimmung beitragen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Düsseldorf/Berlin (red) - Während die Europäische Kommission sich nach wie vor für eine Trennung der vertikal integrierten Versorger in Produktions- und Netzgesellschaften - das sogenannte Ownership-Unbundling - ausspricht und derzeit an dem dritten Richtlinienpaket arbeitet, hat in Deutschland die zweite Netzentgelt-Genehmigungsrunde begonnen. Auf der Basis dieser Daten soll im Januar 2009 die Anreizregulierung gestartet werden.

Auf dem "4. Deutschen Regulierungskongress", der am 26. und 27. September in Berlin stattfindet, stellt der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, die nächsten Schritte der Energiemarktregulierung vor. Er nimmt Stellung zum Status Quo der Entgeltregulierung und geht auch auf die weiteren Regulierungsvorschläge der Europäischen Kommission ein. Weitere Experten der Regulierungsbehörde stellen die Rolle der Qualitätsregulierung im Kontext der Versorgungssicherheits-Diskussion sowie die Marktentwicklungen im Gasmarkt vor.

Einblicke in die Regulierungsanstrengungen der Niederlande und Österreich geben Peter Plug (Office of Energy Regulation of the Dutch Competion Authority) und Dr. Wolfgang Urbantschitsch (Energie-Control).

Die Anforderungen der Energiewirtschaft an eine "Regulierung mit Augenmass" zeigt Volker Heck (RWE) auf. Inwieweit die Kostenfeststellung der zweiten Genehmigungsrunde als Basis für die Anreizregulierung taugt, erläutert Dr. Egon Westphal (E.ON Energie).

Angesichts sinkender Renditen bewertet Markus F. Schmidt (Stadtwerke Düsseldorf) aus Sicht eines Stadtwerkes die Rentabilität von Netz-Investitionen und zeigt finanzielle Risiken von Netzbetreibern angesichts der Anreizregulierung auf. Wie kleinere Versorger mit den neuen Herausforderungen umgehen wollen, erläutern unter anderem Vertreter der HEAG Südhessische Energie, der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen oder NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg.

Strategien zur optimalen Unternehmensaufstellung im regulierten und unbundelten Markt erläutert Dr. Bernd-Michael Zinow (EnBW Energie Baden-Württemberg). In zwei parallelen Vortragsreihen geht es vertiefend um Kostenregulierung und die Regulierung des Gasmarktes.

Die Teilnahme an der zweitägigen Veranstaltung kostet 1949 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

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