In Italien

EU-Umweltministertreffen: Klimaschutz und Energietechnologien im Mittelpunkt

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat am Wochenende am informellen Treffen der Umwelt- und Energieminister der Europäischen Union im italienischen Montecatini teilgenommen. Im Mittelpunkt des Treffens, das auf Einladung des italienischen Umweltministers Altero Matteoli stattfand, standen die Themen Energie und Klimaschutz. Italien hat bis Ende des Jahres die Ratspräsidentschaft der EU.

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Unter der Überschrift "Energie, Technologie und umweltpolitische Herausforderungen" gingen die Umweltminister der Frage nach, wie die bisherigen Klimaschutzpolitik der EU um technologiepolitische Aspekte erweitert werden kann. Zudem ging es um die Auswirkung der Liberalisierung der Energiemärkte auf die Umwelt. Diskutiert wuden in diesem Zusammenhang marktwirtschaftliche Instrumente als alternative Werkzeuge der Politik. Neben dem bereits bekannten Handel mit Kohlendioxid-Emissionen wurde die Möglichkeit sogenannter "Grüner" und "Weißer" Zertifikate" erörtert. Mit diesen könnten die Anteile der Erneuerbaren Energien an der Gesamtenergieerzeugung beziehungsweise Maßnahmen zur Energieeinsparung und verbesserter Energieeffizienz bewertet werden.

Im Hinblick auf den absehbaren Klimawandel ging es um die Frage, ob und in welchem Ausmaß derzeit eine technologische Antwort auf diese Herausforderung möglich ist und wie ein derartiger Weg verfolgt werden kann, ohne den wirtschaftlichen Wohlstand in Frage zu stellen.