Erneute Durchsuchungen

EU-Kommission setzt Razzia bei Energieunternehmen fort

Die EU-Kommission hat erneut wegen des Verdachts auf Kartellbildung Energieunternehmen in Deutschland durchsucht. Wie die Behörde am Dienstag in Brüssel mitteilte, handelte es sich um eine Folgedurchsuchung zu einer Serie von Razzien in mehreren EU-Ländern.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Brüssel (ddp/sm) - Vor zwei Wochen wurden bereits mehrere Unternehmen in Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien und Österreich unangemeldet durchsucht. Die Konzerne RWE, Vattenfall Europe und EnBW waren nach eigenen Angaben am Dienstag nicht betroffen. Von E.ON als größtem deutschen Energiekonzern war bisher keine Stellungnahme zu erhalten. Im Anschluss an die ersten Durchsuchungen Mitte Mai hatten E.ON und RWE bestätigt, von den Ermittlungen betroffen zu sein. Namen von durchsuchten Unternehmen nannte die Kommission wie schon bei der ersten Razzia nicht.