SmartGrids

EU-Kommission fördert Weiterentwicklung der Stromnetze

21 Prozent der Energie in Europa könnten aus erneuerbaren Energien gewonnen werden, die vorhandenen Stromnetze sind dafür jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb hat die EU-Kommission die Forschungszusammenarbeit in diesem Bereich gefördert.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Brüssel (red) - Die transeuropäischen Netze müssten allen Verbrauchern künftig eine außerordentlich zuverlässige, kosteneffektive Stromversorgung bieten, die in bestmöglicher Weise sowohl große, zentrale Stromerzeugungsanlagen als auch kleinere, dezentrale Stromquellen in ganz Europa nutzt, begründet die Kommission ihre Initiative. Innerhalb der europäischen Technologieplattform "SmartGrids" haben die Mitgliedsländer nun Ziele und Strategien für die Entwicklung der Stromnetze der Zukunft vereinbart.

"Die Strommärkte und Stromnetze in Europa sind das Rückgrat unseres Energiesystems und müssen weiterentwickelt werden, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden", erklärte Janez Potočnik, für Wissenschaft und Forschung zuständiges Mitglied der Kommission. "Diese Technologieplattform führt die Wirtschaft, Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber, Forschungsgremien und Regulierer zusammen, um sicherzustellen, dass die Forschung die Erfordernisse der Wirtschaft und der Verbraucher in angemessener Weise berücksichtigt."

Die Technologieplattform "SmartGrids" hat eine Vision von der Entwicklung sicherer und nachhaltiger Stromnetze in Europa bis 2020 und darüber hinaus mit dem Hauptziel, die Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit des europäischen Stromnetzes durch die Schaffung eines offeneren, interaktiven Netzes sowohl für die Kunden als auch die Verbraucher erarbeitet. Sie soll demnächst vorgestellt werden.

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