Abschaffung beschlossen

EU-Kommission bringt Glühbirnenverbot auf den Weg

Der Fahrplan für die Abschaffung der Glühbirne steht. Die ineffizienten Leuchten werden zwischen 2009 und 2012 schrittweise durch energieeffiziente Alternativen ersetzt. Die EU-Kommission hat am Mittwoch zwei entsprechende Ökodesign-Vorschriften angenommen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Brüssel (red) - Durch die schrittweise Abschaffung der Glühbirne soll bis 2020 EU-weit der Strom von zwanzig 500-Megawatt-Kraftwerken eingespart werden. Schätzungen zufolge werden jährlich 11 Milliarden Euro eingespart, teilt die EU-Kommission mit.

Privathaushalte haben auch weiterhin die Wahl zwischen langlebigen Kompakt-Leuchtstofflampen, die derzeit (mit einem um bis zu 75 Prozent niedrigeren Verbrauch als Glühlampen) die höchsten Energieeinsparungen ermöglichen, oder effizienten Halogenglühlampen, die bei Einsparungen zwischen 25 und 50 Prozent den herkömmlichen Glühlampen in Bezug auf die Lichtqualität absolut gleichwertig sind.

Bis zu 50 Euro sparen

Ein Durchschnittshaushalt, der von herkömmlichen Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstofflampen umstellt, kann bei der Stromrechnung je nach Anzahl der ersetzten Lampen (unter Berücksichtigung des höheren Anschaffungspreises von Energiesparlampen) jährliche etwa 25 bis 50 Euro sparen.

Die heutigen Verordnungen sind lediglich zwei von mehreren in den nächsten Monaten zur Annahme anstehenden Ökodesign-Maßnahmen der Kommission, durch die viele weitere Produkte wie Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Heizgeräte erfasst werden.

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