Emissionshandel

EU gibt grünes Licht für Nationales Zuteilungsverfahren

Durch die Zustimmung der EU-Kommission zur deutschen Verteilung der Emissionsberechtigungen kann die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt mit den Kontoeröffnungen im Register beginnen und die erste Tranche der Emissionsberechtigungen für 2005 ausgeben.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Die EU-Kommission hat der deutschen Verteilung der Emissionsberechtigungen laut Nationaler Zuteilungstabelle 2005 - 2007 zugestimmt. Damit hat die Kommission auch die technische Verbindung des deutschen Registers mit dem europäischen Zentralregister CITL (Community Independent Transaction Log) ermöglicht.

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt kann dadurch mit den Kontoeröffnungen im Register beginnen und die erste Tranche der Emissionsberechtigungen für 2005 ausgeben.

Zur Nationalen Zuteilungstabelle gab es laut Umweltbundesamt keinerlei Beanstandungen. Somit können in Deutschland in den kommenden drei Jahren wie geplant 1485 Milliarden Emissionsberechtigungen an bestehende Anlagen ausgegeben werden. Für die nationale Reserve sind insgesamt 11.779.278 Emissionsberechtigungen vorgesehen.

Anlagenbetreiber, die die rechtlichen Voraussetzungen zur Kontoeröffnung erfüllt haben, erhalten ihre Zugangsdaten in den nächsten Tagen von der DEHSt. Auch interessierte Privatpersonen und Organisationen, beispielsweise Börsenmakler und Umweltverbände, können die Eröffnung eines Personenkontos im Emissionshandelsregister beantragen.

Weiterführende Links