Entwicklungshilfe

EU: Fonds für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Die Europäische Kommission hat jetzt einen mit 100 Millionen Euro ausgestatteten globalen Risikokapitalfonds für Entwicklungs- und Schwellenländer vorgeschlagen, um dort Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu fördern. Das Geld soll die Energieversorgung sicherstellen und dem Klimawandel entgegen wirken.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Brüssel (red) - Wie aus der Kommisiion verlautbart, soll der Globale Dachfonds für Energieeffizienz und erneuerbare Energien (GEEREF) den Transfer, die Entwicklung und den Einsatz umweltfreundlicher Technologien beschleunigen und damit "zu einer sicheren Energieversorgung für die Menschen in den ärmeren Teilen der Welt beitragen". Zugleich werde mit diesen Projekten der Klimawandel und die Luftverschmutzung bekämpft.

Die Kommission will den Fonds mit einem über die kommenden vier Jahre verteilten Beitrag von bis zu 80 Millionen Euro starten und erwartet, mithilfe weiterer öffentlicher und privater Finanzierungsquellen eine Ausstattung von mindestens 100 Millionen Euro. Auf diese Weise würde der Fonds zur Finanzierung von Investitionsvorhaben im Wert von bis zu 1 Milliarden Euro beitragen.

Der für Umwelt zuständige Kommissar Stavros Dimas betonte: " Der Fonds wird dazu beitragen, die weltweit 1,6 Milliarden Menschen, die keinen Zugang zu Elektrizität haben, mit sauberer, sicherer und erschwinglicher Energie zu versorgen." Entwicklungskommissar Louis Michel sagte: "Der fehlende Zugang zu Energie stellt für Regionen, für die sich auch der Zugang zu Kapital schwierig gestaltet, eine starke Beeinträchtigung dar. Dieser Fonds kann private Investitionen mobilisieren und besonders in Afrika zu einer echten Quelle der Entwicklung werden."

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