Zum Erkennen von Undichtheiten

ESWE setzt neuen Gasgeruchsstoff ein

Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Um undichte Stellen vorallem im Bereich der Hausinstallation feststellen zu können, wird dem Erdgas ein Geruchsstoff beigemischt. Der Wiesbadener Energieversorger ESWE wird dazu ab Juni Mercaptan nutzen. Geruchsproben sind schon jetzt möglich.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (red) - Mercaptan verleiht dem Erdgas den typischen Geruch. Er unterscheidet sich von dem bisherigen, ist aber unverwechselbar und so durchdringend, dass auch kleinste Mengen Erdgas ganz sicher bemerkt werden. Somit wird Erdgas bereits in geringsten Konzentrationen wahrgenommen. Überdies ist der neue Geruchsstoff umweltschonender im Vergleich zu dem bisherigen. Durch ihn können die bereits heute schon sehr geringen Schwefeldioxidemissionen nochmals deutlich reduziert werden.

Bei ESWE Versorgung und dem Gaswerksverband hat man ab sofort schon die Gelegenheit den neuen Gasgeruch kennen zu lernen. Hierzu halten die beiden Gasversorger sogenannte Duftkarten sowie weitere Informationen zum neuen Geruchsstoff bereit. Gleichzeitig rechnen die Gasversorger mit einem Anstieg der Gasgeruchsmeldungen während der Umstellungsphase. Daher empfehlen sie ihren Kunden, die Gas-Installationsanlage durch ein Installationsunternehmen noch vor der Umstellung überprüfen lassen.