Stromverbrauch halbiert

ESWE installiert sparsame Straßenbeleuchtung in Wiesbaden

Die ESWE Versorgungs AG hat in der hessischen Landeshauptstadt in rund 2900 Straßenlampen die alten Leuchten gegen effizientere ausgetauscht. So könne der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung um bis zu 50 Prozent reduziert werden, womit die Investitionskosten amortisiert werden.

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Wiesbaden (red) - Viele Straßen in Deutschland werden immer noch mit der preiswerten, aber unwirtschaftlichen Technologie aus den 60er Jahren beleuchtet. Die Hochdruck-Quecksilberdampflampen sind veraltete Leuchtenmittel und verbrauchen teilweise doppelt so viel Strom wie energieeffiziente Leuchtmittel, erläutert die ESWE Versorgungs AG. In Wiesbaden wurden nun 2900 alte Leuchten in Hauptverkehrsstraßen gegen neue Leuchten mit Natriumdampf-Hochdruckdrucklampen und neuen Spiegeloptiken ausgetauscht.

Durch den Umbau der Anlagen könne eine Einsparung von 1,4 Millionen Kilowattstunden erreicht werden, was einem Stromverbrauch von etwa 350 Einfamilienhäusern entspricht, erläutert Oberbürgermeister Helmut Müller. Darüber hinaus sei der CO2-Ausstoß zur Energieerzeugung um bis zu 790 Tonnen pro Jahr verringert worden.

Durch die Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent amortisiert sich die Investitionssumme der Landeshauptstadt Wiesbaden in sechs bis acht Jahren, so die ESWE. Die neuen Leuchten haben den Angaben zufolge eine geschätzte Lebensdauer von rund 35 Jahren.