Beteiligung

Eschwege: Stadtwerke und EAM erweitern Partnerschaft

Die Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) erwirbt 33 Prozent der Anteile an den Stadtwerken Eschwege. Beide Partner sind mit dem Vertragswerk zufrieden. Während die Stadt Eschwege weiterhin Gestaltungsmöglichkeiten hat, könne man gemeinsam besser im Wettbewerb bestehen.

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Die Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland EAM wird sich mit 33 Prozent an der Stadtwerke Eschwege GmbH beteiligen. Am Freitag besiegelten Bürgermeister Jürgen Zick, Erster Stadtrat und Stadtkämmerer Matthias Sadowsky sowie die EAM-Vorstandsmitglieder Christian Simon und Wolf Hatje mit ihren Unterschriften vor einem Eschweger Notar die entsprechenden Vertragswerke.

Bürgermeister Zick stellte heraus, dass mit der Minderheitsbeteiligung der EAM die Stadt auch in Zukunft ihre Gestaltungsmöglichkeiten auf die Entwicklung der Stadtwerke behalte. "Die Respektierung des bestimmenden städtischen Einflusses war bei der Findung eines strategischen Partners entscheidende Gesichtspunkte", so Zick. Der Unternehmensstandort Eschwege werde vertraglich dauerhaft gesichert und gestärkt. Gleiches gelte für Erhalt, Qualifizierung und Entwicklung der Arbeitsplätze. Darüber hinaus ergebe sich die Chance zur Schaffung zusätzlicher Geschäftsfelder. Ein deutlicher Vorteil der erweiterten Partnerschaft sei auch eine bessere technische Kooperation und die damit verbundenen Synergieeffekte.

Der Vorsitzende des EAM-Vorstandes, Christian Simon, erklärte, die eingegangene Partnerschaft eröffne neue Perspektiven und ermögliche es, auch in Zukunft erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen. Dies liege nicht nur im wirtschaftlichen Interesse der Stadt, sondern bringe auch Vorteile für die Bürger von Eschwege und die dort ansässigen Gewerbebetriebe. Darüber hinaus könnten sich die Stadtwerke, der EAM-Kundenbezirk in Hess.Lichtenau und die egm-Betriebsstelle in Bad Sooden-Allendorf in Zukunft schneller und besser unterstützen, was besonders der Versorgungssicherheit der Bürger zugute komme.